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Leitfaden "Entscheidungshilfe"

Ihr Film

Entscheidungshilfe für Entscheider
  • Hier möchten wir uns an Entscheider und Verantwortliche in Unternehmen, die sich mit der Beauftragung von Filmen für ihr Unternehmen beschäftigen, wenden. Hier werden einige wichtige Fragestellungen angeboten und Entscheidungshilfen für die Planung von Filmproduktionen gegeben.

  • Filme faszinieren und begeistern! Seitdem die Bilder laufen lernten, lassen sie uns lachen und weinen, uns fürchten und unsere Haare zur Gänsehaut aufstellen. Reaktionen, die wir nicht steuern können – ausgelöst von 24 Einzelbildern pro Sekunde.

  • Das Medium Film allein ist jedoch kein Garant dafür, dass das Publikum beeindruckt ist. Bis ein Film das leistet, braucht es handwerkliches Können auf höchstem Niveau, und ein akribisches Verständnis für dieses Medium mit all seinen Besonderheiten und Wirkungsweisen.

  • Das schönste Kompliment, das man bei einem gut gemachten Film bekommen kann: "Darf ich ihn noch mal sehen?" "Was? Schon vorbei? Schade!" "Und das waren fünf Minuten, habe ich gar nicht gemerkt."

  • So werden aus Kunden Fans, und aus Mitarbeitern ein motiviertes Team.

  • Welches Ziel verfolgen Sie?

    Setzen Sie sich sorgfältig damit auseinander, was Sie mit dem Film erreichen wollen. Wollen Sie Ihr Image kreieren oder es verändern, wollen Sie Ihr Produkt oder eine Ihrer Dienstleistung wertschöpfend präsentieren oder mit einem Werbespot nachhaltig im Gedächtnis Ihrer Zielgruppe bleiben? Machen Sie sich zunächst keine Gedanken zur Umsetzung oder dem „Wie“, sondern fokussieren Sie sich auf die Ziele des Films. Stellen Sie sich also entscheidende Fragen zum Inhalt, der Zielgruppe und wo Sie ihn zum Einsatz bringen wollen. Schauen Sie dazu über den Tellerrand: Welche vergleichbaren Filme kennen Sie, was hat der Wettbewerb möglicherweise in ähnliche Projekte investiert? Was soll verstärkt oder verändert werden und wie genau kennen Sie Ihre Zielgruppe? Die Erkenntnisse aus diesen Überlegungen sind entscheidend für Ihr Briefing, denn in Vorbereitungsgesprächen stellen wir genau diese Fragen an Sie oder erörtern diese mit Ihnen gemeinsam.

  • Wie soll der Film wirken?

    Sie haben im Internet bereits nach Unternehmensfilmen gestöbert und Ihre Wettbewerber haben bereits Filme, die Sie sich angeschaut haben. Dabei finden Sie im Internet auch möglicherweise ähnliche Themen, die in unterschiedlichen Qualitäten umgesetzt worden sind. Lassen Sie die Eindrücke erst mal sacken und überlegen sie dann, mit welchen Erwartung sie den jeweiligen Film angeschaut haben: Wann empfanden Sie Ablehnung oder Zustimmung, welcher Film spricht Sie an, wo war Ihre Verweildauer hoch, was haben Sie sich gemerkt?

  • Was macht einen guten Film aus?

    Ein guter Film legt den Schalter im Kopf des Betrachters von der ersten Sekunde an um. Er lässt den Funken zum Betrachter überspringen, schafft Feedback und bleibt im Gedächtnis. Das hat nicht immer etwas mit einem großen Budget oder der eingesetzten Technik zu tun, sondern hängt im Wesentlichen von einer guten Idee und einem passenden Konzept ab. Es gilt, das Wesentliche im Fokus zu behalten. Weniger ist oft mehr. Auch wenn vieles machbar ist, ein guter Film berücksichtigt diesen Grundsatz stets, denn er spricht für dessen Qualität. Ein Film kann keine Gebrauchsanweisung ersetzen oder eins zu eins die Inhalte der Website eines Unternehmens wiedergeben und alternativ für eine PowerPoint-Präsentation stehen. Er kann als informative oder emotionale Kurzfassung eine Übersicht geben, den Zuschauer einstimmen und ihn begeistern und animieren, sich weiter mit dem gezeigten Produkt oder Unternehmen zu beschäftigen. Ein guter Film bleibt beim Zuschauer in der Erinnerung hängen. Ein Werbefilm verdichtet Inhalte und Botschaften. Ein solcher Film erreicht in kürzester Zeit seine Zielgruppe. TV-Spots beispielsweise schaffen es innerhalb von 30 Sekunden, ihre Geschichte zu erzählen oder ein Lebensgefühl zu vermitteln. Ein Werbespot sollte eine Länge von 30-90sec haben. Hier werden oft inszenierte Stories eingesetzt, um den Zuschauer mit einer überraschenden Wendung oder einem unterhaltsamen Plot zu begeistern. Das Erlebnis und die Eigenschaften stehen hier im Vordergrund. Durch emotionale Momente soll das Produkt im Gedächtnis behalten werden. Entscheidend ist, die Zielgruppe zu erreichen, und ein positives Gefühl zu hinterlassen.

  • Welcher Film ist der Richtige für Sie?

    Ein guter Film ist, individuell auf seine Zielsetzung ausgerichtet, professionell umgesetzt und wirkt wertschöpfend und nachhaltig auf ihre Zielgruppe. Ihren Film gibt es kein zweites Mal. Er soll die Kommunikation ihres Unternehmens unterstützen, vielleicht sogar als Speerspitze dafür dienen, sich dabei in die Corporate Identity einfügen und nach Innen wie nach Außen wirken. Kunden werden auf Sie aufmerksam und ihre Mittarbeiter sind stolz, dazu zu gehören - "Toll, das sind wir". Entscheidend für ihren Film ist vor allem seine Zielgenauigkeit. Ihre Investition soll sich schließlich rechnen und möglichst viel an Inhalten abdecken. Das erreichen wir in der Vermeidung von Streuverlusten, indem wir uns immer vor Augen halten: „Was soll der Zuschauer denken, tun, fühlen, wenn er den Film gesehen hat?

  • Vor dem Film ist nach dem Film?

    Schaffen Sie sich einen Überblick, welche positiven Effekte der Film haben wird, und was Ihnen diese wert sind. An diesem Punkt ist es sinnvoll, wenn Sie sich intern Gedanken zum Kosten-Nutzen-Faktor ihrer Werbemaßnahme machen. Zum Beispiel mit einem Vergleich der Kosten, die alternative Maßnahmen ermöglichen, um so viel Publikum über einen längeren Zeitraum zu erreichen, wie mit einem Werbefilm. Prüfen Sie dabei auch alle Absatzkanäle. Bereits bei der Planung ist es wichtig, alle Anwendungsgebiete und Präsentationsbereiche ihres Film im Auge zu behalten. Soll er im TV oder Kino, auf der Homepage, auf Youtube, bei einer Präsentation auf Leinwand oder via Email, DVD, BluRay oder per USB Stick verschickt und auf dem PC oder Mac angeschaut werden? Soll er vielleicht flankierend zu anderen Anwendungen, wie z.B. Broschüren, Begleitmaterialien, Intranet- Anwendungen, Schulungen, Datenblättern und Apps zum Einsatz kommen? Hierfür stehen eine Vielzahl an Videoformaten zur Verfügung, die einen optimalen Einsatz gewährleisten. Auch die Wahl der Kamera kann hier schon entscheidend sein. Es ist daher wichtig, dass die Filmproduktion von Anfang an das gesamte Maßnahmenpaket im Blick behält, und sogar mögliche Vernetzungen und Verknüpfungen berücksichtigt und anbietet. Das erfordert ein flexibles Konzept, bei dem der Film unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden kann. Zum Beispiel als Trailer in Endlosschleife für eine Messe, als Kurzfassung für das Intranet, in Einzelkapiteln für den Einsatz in einer interaktiven Applikation. Denken Sie an Verknüpfungen mit bereits vorhandenem Material wie Broschüren, Datenblättern, Animationen, Grafiken, PowerPoint-Präsentationen. Das kann mit interaktiven Anwendungen gelingen, die es der Zielgruppe ermöglichen, bei Bedarf tiefer in den Sachverhalt einzutauchen.

  • Lassen Sie sich beraten, wie der Film eingebunden werden kann, welche Möglichkeiten es gibt, einen Film linear und/oder interaktiv zugängig und nutzbar zu machen. Eine Filmproduktion ist aufwendig, und je flexibler das Material verwendet wird, umso mehr rechnet sich die Investition. Hiefür können wir Ihnen auch parallel zum den Dreharbeiten eine Fotokampagne anbieten. Diese Fotos, die sich wunderbar in das Konzept des Werbefilms einbinden, können sie flankierend für eine Printkampagne oder in Social-Media-Anwendungen nutzen. Wir beraten Sie, inwieweit der konzeptionelle Ansatz modular verwendet werden kann und ab wann die Dramaturgie verloren geht oder Botschaften so stark verwässern, dass sie die Zielgruppe nicht mehr oder nur mit hohem Streuverlust erreichen.

  • Look and Feel?

    Video- oder Filmlook? Der Look einer Filmaufnahme wird entscheidend durch die Wahl der Kamera beeinflusst. Reportagen, Dokus und manchmal auch noch TV-Spielfilme nutzen Videokameras mit hoher Schärfentiefe. Man sieht dabei einen Großteil des Bildes scharf, egal, wie weit sich die Kamera vom Objekt entfernt befindet, und egal, was gerade im Fokus der Handlung steht. Da alles scharf ist, ist die filmische Sprache auf eine Dimension beschränkt. Des Weiteren kann das Kamerateam recht klein und kompakt ausfallen. Bei Kinofilmen, einigen TV-Spielfilmen, TV-Werbespots und Imagefilmen hingegen wird oft mit Filmkameras oder Filmkamera-ähnlichen Digitalkameras gedreht. Man sieht dort nur einen Teil des Bildes rund um den Fokuspunkt scharf. Diesen Bereich wählt man gezielt aus und lenkt so die Aufmerksamkeit des Betrachters. Mit einer Schärfenverlagerung kann man diesen Bereich gezielt verlagern. Der filmische Look wird dann auch noch durch die Farbkorrektur im Schnitt dramaturgisch verstärkt. Man braucht also ein größeres Team für die Aufnahmen. Der Film kann so alle filmischen Ebenen nutzen und den Zuschauer besser lenken und emotionalisieren.

  • Die Wahl der Kamera und des dazugehörigen Teams bestimmt den Look des Films und hat so großen Einfluss auf das Feeling, das der Betrachter beim Sehen des Films bekommt. Es gibt eine große Auswahl an HD-Kameras, die sich in Qualität und Preis deutlich unterscheiden. Für Reportagen verwendet man gerne Kameras, die sich einfach und schnell bedienen lassen und nur ein kleines Team benötigen. Für Imagefilme werden bevorzugt Großformat-Spiegelreflexkameras oder digitale Super-35mm-Kameras eingesetzt, die sogar mit Objektiven aus dem Filmbereich bestückt werden können. Zudem können dort auch unterschiedliche Frame Raten (Bildfolgen), zum Beispiel für Aufnahmen in Slow Motion, zum Einsatz kommen. Um die Ressourcen dieser Technik voll auszuschöpfen, ist ein hochqualifiziertes Team erforderlich.